Beim SV Anzing durfte ich über fünf Jahre hinweg miterleben, wie aus einer Gruppe junger Spieler ein echtes Team wurde — mit Persönlichkeit, Ehrgeiz und einem Zusammenhalt, der sich auf dem Parkett genauso zeigte wie im Sand.
Die Arbeit begann mit der B-Jugend und führte dann nahtlos in die A-Jugend weiter — ein Luxus, der selten ist: denselben Kern über mehrere Jahre begleiten, aufbauen und Schritt für Schritt weiterentwickeln zu dürfen. Dass das Team schließlich in der Regionalliga spielte, war das Ergebnis dieser konsequenten Entwicklung.
Halle und Sand — ein Team, zwei Bühnen
Was diese Station besonders gemacht hat, war die Doppelnatur der Aufgabe: Dieselben Spieler, die in der Halle Regionalliga spielten, waren im Sommer auf dem Beachplatz unterwegs. Beachhandball erfordert andere Fähigkeiten — mehr Kreativität, mehr Einzelverantwortung, ein anderes Gefühl für den Ball. Das hat die Spieler persönlich weiterentwickelt und dem Team insgesamt gut getan.
Zweimal gewann das Team die Bayerische Meisterschaft im Beachhandball. Und beim Anlauf zur Deutschen Meisterschaft reichte es am Ende zu einem dritten Platz — ein Ergebnis, das den Aufwand und die Entwicklung dieser Mannschaft schön widerspiegelt.
„Was mich an dieser Gruppe am meisten beeindruckt hat: Sie haben immer zusammengehalten — ob es gut lief oder nicht.“ — Andreas Fehrenbach
