2013
Rückblick · HandelsblattDie Spinner von einst sind heute die Visionäre
Der Rückblick nimmt den 11. April 2000 als Stunde null der börsengehandelten Indexfonds in Europa: An diesem Tag starteten im Frankfurter Xetra-Handel die ersten beiden ETFs – einer von Merrill Lynch, der andere von Indexchange unter der Leitung von Andreas Fehrenbach und Götz Kirchhoff. Ingo Narat hält fest, wie frostig die etablierte Fondsbranche das Vorhaben damals aufnahm: Der Start galt vielen als abwegige Veranstaltung, Indexfonds bestenfalls als Randerscheinung für Spezialisten. Fehrenbach erinnert sich in dem Beitrag an die improvisierte Gründungsphase: „Wochenlang habe ich abends Verkaufsprospekte für die Fonds eingetütet und verschickt.“ Von dieser Ausgangslage zeichnet der Text die Entwicklung bis zum Erscheinen im Februar 2013 nach – aus zwei Produkten zweier Häuser war ein europäischer Markt mit 37 Anbietern geworden, und Blackrock stieg Ende 2009 mit der Übernahme der ETF-Sparte von Barclays zum größten Anbieter der Branche auf. Der Titel ist zugleich das Fazit des Autors: Wer die Idee zur Jahrtausendwende für eine Spinnerei hielt, sah sich gut ein Jahrzehnt später eines Besseren belehrt.
Handelsblatt · Printausgabe Nr. 037 vom 21.02.2013, S. 28 · Text: Ingo Narat, Frankfurt · Rubrik „Der Start in Europa“ · Neutrale Zusammenfassung. Der Originaltext wird hier nicht wiedergegeben: Der Verlag gibt den Beitrag ausschließlich gegen eine kostenpflichtige, zeitlich befristete Lizenz zur Veröffentlichung frei – eine solche Lizenz besteht nicht.
2009
Porträt · Börse OnlineDer Dauerpionier
Das Porträt zeichnet den Weg vom Trainee der Bayerischen Vereinsbank über das Private Banking bis zur Gründung von Indexchange im Jahr 2000 nach. Beschrieben wird eine Aufbauphase unter erheblichem Druck: ein fünfköpfiges Team, das deutsche Anleger von einem hierzulande unbekannten Produkt überzeugen musste – gegen Skepsis von innen wie von außen. Der Artikel schildert, wie Fehrenbach den Konzern davon überzeugte, selbst mit ETFs an den Markt zu gehen, statt das Feld der Konkurrenz zu überlassen, und ordnet die folgenden Stationen – Activest 2003, Barclays Global Investors 2006, später ETFlab – als wiederkehrendes Muster ein: Aufbauarbeit statt Verwaltung des Erreichten.
Faksimile · mit Genehmigung des Verlags
Der Verlag hat der Veröffentlichung des Scans zugestimmt. Die Fotos des Beitrags sind davon nicht erfasst: Die ganzseitige Aufnahme auf Seite 60 entfällt hier vollständig, das Foto auf Seite 62 ist im Faksimile ausgespart. Die Bildrechte liegen bei Robert Brembeck.
2010
Fachbeitrag · Börsen-ZeitungIndexnachbildung ist eine Kunst für sich
Der Gastbeitrag räumt mit der Vorstellung auf, einen Index abzubilden sei eine mechanische Übung: „Was ist denn schon dabei, einen Index nachzubilden? Man kauft die zugrunde liegenden Aktien, und das ist es schon.“ – nein, so Fehrenbach, das ist es ganz und gar nicht. Er beschreibt den Arbeitsalltag hinter der vollen Replikation: Indexzu- und -abgänge, Kapitalmaßnahmen, Splits und Namensänderungen, die beim MSCI USA mit seinerzeit 591 Werten fast täglich anfallen. Ausführlich schildert er das Zusammenspiel mit dem Market Maker im Creation-Redemption-Prozess, die Behandlung von Dividenden bei Performance- gegenüber Kursindizes samt des daraus entstehenden „Cash Drag“ sowie die Wertpapierleihe als Ertragsquelle. Abschließend ordnet er die Alternativen ein – „optimized sampling“ für schwer handelbare Märkte wie den MSCI Emerging Markets und die synthetische Nachbildung per Swap, bei der er auf die außerhalb der Kostenquote liegenden Swap-Kosten, das Kontrahentenrisiko und mögliche steuerliche Nachteile hinweist.
Börsen-Zeitung · Nr. 195 vom 9. Oktober 2010, Sonderbeilage „Exchange Traded Funds“, Seite B6 · Text: Andreas Fehrenbach, damals Geschäftsführer der ETFlab Investment GmbHFaksimile als PDF ↗ Faksimile · mit Genehmigung des Verlags
Der Verlag hat der Veröffentlichung des Scans zugestimmt. Die großformatige Anzeige eines Dritten im unteren Seitendrittel ist im Faksimile ausgespart: Die Genehmigung des Verlages erstreckt sich nicht auf fremde Werbemittel. Der redaktionelle Teil der Seite ist vollständig wiedergegeben.
2014
Fachbeitrag · Börsen-ZeitungKern- und Satellitenstrategie wird immer beliebter
Der Aufmacher der ETF-Sonderbeilage setzt bei einer einfachen Frage an – was der Anleger eigentlich will – und beantwortet sie mit dem Grundprinzip der Kern- und Satellitenstrategie: ein Kern, der Sicherheit und Substanz bewahrt, umkreist von Satelliten mit höheren Renditechancen und entsprechend höheren Risiken. Fehrenbach führt die Bedeutung der Asset Allocation auf Harry Markowitz zurück und hält fest, dass sich über 80 % der langfristigen Performance darauf zurückführen lassen: „Es kommt also nicht darauf an, dass der Investor die besten Aktien im Portfolio hat, sondern die richtigen Anlageklassen zur richtigen Zeit.“ Vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase geht er der Frage nach, was im Kern überhaupt noch sicher ist – erstklassige Staatsanleihen kompensieren kaum die Inflationsrate, ein Prozentpunkt mehr Rendite bedeutet bei zehnjährigen Papieren zehn Prozent Kursverlust, und Emerging-Markets-Anleihen haben im sicheren Kern nichts zu suchen. Als Umsetzungsinstrument beschreibt er ETF: börsentäglich handelbar, mit rund 15 Basispunkten deutlich günstiger als aktive Fonds und inzwischen auch für Spezialmärkte breit verfügbar – die Entscheidung zur Asset Allocation aber, betont er zum Schluss, muss der Investor nach seiner Risikopräferenz immer selbst treffen.
Börsen-Zeitung · Nr. 37 vom 22. Februar 2014, Sonderbeilage „Exchange Traded Funds“, Seite B1 · Text: Andreas Fehrenbach, damals Geschäftsführer der Deka Investment GmbHFaksimile als PDF ↗ Faksimile · mit Genehmigung des Verlags
Der Verlag hat der Veröffentlichung des Scans zugestimmt. Die großformatige Anzeige eines Dritten in der unteren Seitenhälfte ist im Faksimile ausgespart: Die Genehmigung des Verlages erstreckt sich nicht auf fremde Werbemittel. Der redaktionelle Teil der Seite ist vollständig wiedergegeben.
2014
Porträt · CapitalDer Gründervater
Im Rahmen der Titelgeschichte „Die stille Revolution“ porträtiert Capital Andreas Fehrenbach als einen der Gründerväter des deutschen ETF-Markts. Der Beitrag erinnert an die Ablehnung der Anfangsjahre – „Man hat uns damals für verrückt gehalten“ – und stellt sie der Selbstverständlichkeit gegenüber, mit der Indexfonds inzwischen zur deutschen Investmentlandschaft gehören. Zum Erscheinungszeitpunkt leitete Fehrenbach als Chef von Deka ETF die Indexfonds-Tochter der Sparkassen-Finanzgruppe. Capital fasst die Entwicklung in einem Satz zusammen: „Der einstige Pionier ist im Establishment angekommen.“
Faksimile · mit Genehmigung des Verlags
Die stille Revolution
Überschrift der Titelgeschichte, im Heft auf Seite 163. Freigegeben und hier im Faksimile abgebildet ist Seite 164.
Quellenangabe gemäß Verlagsfreigabe: Auszug aus „Die stille Revolution“, Capital 02/2014. Die Freigabe der Capital-Chefredaktion ist ausdrücklich auf diese Seite 164 beschränkt – weitere Grafiken, Fotos oder Texte des Artikels sind aus lizenzrechtlichen Gründen nicht freigegeben und werden hier deshalb nicht wiedergegeben. Auch die Fotos der Seite selbst sind im Faksimile ausgespart: Die Bildrechte liegen bei Ullstein Bild, Fotogloria, Mauritius Images und Insight Media. Der redaktionelle Text der Seite ist vollständig wiedergegeben.
2009
Fachbeitrag · AutorVerstärkte Nutzung von ETFs bei Institutionellen in der Krise
Der Fachaufsatz von Andreas Fehrenbach untersucht die Rolle von ETFs während der Finanzkrise. Im Zentrum steht die wachsende Nutzung durch institutionelle Investoren – von Dachfonds bis zu Spezialfonds. Der Text stellt ETFs als Instrument für Liquidität, Transparenz und kosteneffiziente Umsetzung heraus und ordnet den damaligen Trend als Beginn einer weiterreichenden Entwicklung ein.
2010
Interview · €uro fondsxpress„ETFs sind die Erfolgsstory der Fondsbranche“
Im Gespräch beschreibt Andreas Fehrenbach, warum ETFs anfangs belächelt wurden und wie die Gründung von INDEXCHANGE aus einem kleinen Team heraus erfolgte. Inhaltlich geht es um den Übergang von der Produktidee zur breiten Anwendung: die Bedeutung niedriger Kosten und Transparenz, aber ebenso um die Frage, wie Anleger ETFs sinnvoll in die Beratung und ein Gesamtportfolio integrieren können.
2006
Interview · DIE WELT„Anleger verwalten ihr Geld lieber selbst“
Das Interview führt in eine Phase, in der die Übernahme von Indexchange durch Barclays Global Investors die Branche neu ordnete. Andreas Fehrenbach spricht über den wachsenden Markt für börsengehandelte Indexfonds und über ETFs als effiziente Anlageform – auch für Privatanleger. Der Beitrag dokumentiert damit eine frühe, strategische Sicht auf die spätere Breitenwirkung der Anlageklasse.
2008
Presseinformation · ETFlabInternationale Märkte, transparent abgebildet
Anlässlich der Auflage dreier MSCI-ETFs erläutert Andreas Fehrenbach den Anspruch von ETFlab: einen kostengünstigen, transparenten und liquiden Zugang zu den wichtigsten Weltmärkten zu schaffen. Der Beitrag legt zugleich offen, wie Produktgestaltung, vollständige Indexreplikation und täglich sichtbare Bestände miteinander verbunden werden sollten.
2025
Marktgeschichte · Deutsche Börse25 Jahre ETF-Handel: Der Aufbau von INDEXCHANGE
Thomas Pohlmann blickt auf den Start der ETF-Idee bei Activest zurück: Andreas Fehrenbach gab den Anstoß, die neue Anlageform für DAX, MDAX und NEMAX zu prüfen. Der Beitrag beschreibt die anfängliche Skepsis gegenüber passivem Investieren und Börsenhandel mit Fonds – und den Weg zum Aufbau von INDEXCHANGE sowie zu den ersten in Deutschland zugelassenen ETFs im Januar 2001.
2025
Rückblick · ETF Magazin„Unaufhaltsame Revolution“: Aufbruch in die ETF-Welt
Der Rückblick zum 25-jährigen ETF-Handel ordnet die frühen Jahre des deutschen ETF-Markts ein. Er nennt Andreas Fehrenbach und Thomas Pohlmann als zentrale Akteure des kleinen ETF-Teams der HypoVereinsbank und zeichnet den Schritt nach, trotz skeptischer Rückmeldungen traditioneller Fondsmanager in die neue Anlageklasse aufzubrechen. Zugleich zeigt der Beitrag, wie aus dem damaligen Nischenmarkt eine etablierte Infrastruktur für Investoren wurde.
2001
Marktbericht · FOCUSMehr Transparenz: Fonds
Der frühe FOCUS-Beitrag beschreibt die damalige Positionierung von Indexchange als kostengünstige und transparente Alternative zu klassischen Fonds. Er zeigt, dass Liquidität, Handelbarkeit und enge Geld-Brief-Spannen schon in der Startphase zum Kern des ETF-Versprechens gehörten – und ordnet diese Idee in die damalige Diskussion über Gebühren und Fondsperformance ein.